Resonanzen/Presse

"Opus"-Kulturmagazin, Ausgabe Mai/Juni 2021 ( www.opus-kulturmagazin.de ), von Johann Emilian Horras

„Musik war in meinem Elternhaus immer präsent“

Der Pianist Christian Strauß

Wenn man den Pianisten Christian Strauß fragt, welcher Musiker ihn besonders geprägt hat, fällt sofort ein Name: Bruno Leonardo Gelber. Als er im Alter von 18 Jahren den Argentinier zum ersten Mal hört, sei er tief beeindruckt und ergriffen gewesen: „Die ungeheure Leidenschaft, Intensität und der starke Ausdruck haben mich umgehauen“, sagt Strauß rückblickend. Wo immer möglich versucht er fortan Gelber live zu erleben, fährt zu Konzerten in Deutschland und Frankreich, der Argentinier wird zu seinem Idol. Doch die musikalische Prägung von Strauß beginnt bereits in der Kindheit. Vor allem der Vater – selbst begeisterter Organist mit kirchenmusikalischer Ausbildung – ist ein früher wichtiger Einfluss: „Musik und insbesondere klassische Musik war in meinem Elternhaus immer präsent“, erzählt Strauß.
Aufgewachsen ist er auf dem Land, in der Nähe von Idar-Oberstein, in einem kleinen Dorf in den südlichen Ausläufern des Hunsrücks. Mit sieben Jahren entdeckt er die Liebe zum Klavier, der Wunsch, die Musik auch zum Beruf zu machen, steht bereits mit 13 Jahren fest. Die ländliche Umgebung seiner Kindheit empfindet Strauß nicht etwa als zu eng und provinziell, sondern als großes Privileg: „Hier gab es nicht so viel Ablenkung wie in der Großstadt, was es mir einfach gemacht hat, mich auf die Musik zu konzentrieren“, sagt er rückblickend.
1999 geht er nach Mainz, um bei Prof. Lidia Grychtolowna Klavier-Instrumentalpädagogik zu studieren. 2007 folgt das Konzertexamen. Grychtolowna weckt bei Strauß die Begeisterung für die Wiener Klassik und die Romantik. Vor allem Beethoven ist es, der ihn fasziniert und bis heute begleitet. „Das Revolutionäre, aber auch das zutiefst Menschliche“ beeindrucke ihn an dem Komponisten, so Strauß. Und auch einen ganz besonderen Traum erfüllt er sich während seiner Studienjahre: Er reist nach Monte-Carlo und trifft dort Bruno Leonardo Gelber. Er spielt seinem Idol vor, nimmt fortan immer wieder Unterrichtsstunden und belegt Meisterkurse bei ihm.
Heute konzertiert Strauß im In- und Ausland als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter und ist mehrfacher Preisträger bei internationalen Musikwettbewerben (unter anderem 1. Preis beim „Concours Grieg“ in Oslo 2010). Neben der Bühne ist er zudem als Organisator mehrerer musikalischer Reihen aktiv: Eher durch Zufall übernimmt er 2011 die künstlerische Leitung der Edelstein-Serenaden im Kreis Birkenfeld. 2019 kommt die Konzertreihe „Musik zum Wochenausklang“ in Wiesbaden-Schierstein hinzu, die er gemeinsam mit der Sopranistin Marina Russmann künstlerisch verantwortet. Und auch eine eigene Konzertreihe hat Strauß vergangenes Jahr ins Leben gerufen: die „Meisterkonzerte. Martinskirche. Köllerbach“.
„Musikerinnen und Musiker für die Konzertreihen auszuwählen und zu engagieren ist eine kreative Aufgabe, die mir große Freude bereitet. Ich bin dabei bemüht, eine möglichst abwechslungsreiche Mischung aus Solokonzerten, Kammermusik und Gesang zu bieten“, sagt Strauß über seine organisatorische Arbeit.
Das Programm für die kommenden Monate ist bereits geplant: etwa ein Freiluftkonzert mit Harfe und Akkordeon im historischen Ortskern von Herrstein (22.5.) oder ein Kammerkonzert mit Violoncello und Klavier in der Martinskirche in Köllerbach (6.6.). Vorausgesetzt, Corona kommt nicht in die Quere, wird man dort auch Strauß - gemeinsam mit dem Cellisten Peter Gerschwitz - auch wieder selbst musizierend erleben können.
Das vollständige Programm der Konzertreihen in Köllerbach, Herrstein und Wiesbaden findet sich unter: www.konzertpianist-strauss.de .

Über ein Konzert in der Fruchthalle in Kaiserslautern mit Peter Gerschwitz (Violoncello), Christian Strauß (Klavier) und Rainer Furch (Rezitation)
" ... Gerschwitz und Strauß bestechen durch ihren exzellenten Klang und musikalisch gelingt ihnen eine exemplarische Interpretation: transparent, vielfarbig und in sich schlüssig. Die beiden lassen sich genügend Raum in der Gestaltung, so dass durch das vexierartige Wechselspiel von Klavier und Cello ein großer Gegensatz zu der hellen Klarheit der Mozart-Melodie entsteht. Technisch souverän und musikalisch schlüssig spielt Strauß am Klavier, Farbigkeit und Vielgestaltigkeit prägen das Spiel von Strauß. Richtig aufblühen lassen die beiden Musiker auch Beethovens Sonate Nr. 3 für Klavier und Violoncello op. 69 in A-Dur. Das Spiel der beiden wird durch einen ständigen Schlagabtausch bestimmt, womit sie eine ergreifende Innenspannung erzielen. Wie sie sich gegenseitig "ins Wort fallen", Führungsanspruch erheben und sich dann aber wiederum vereinigen, nimmt die Hörer die drei Sätze lang gefangen. ... Gerschwitz´Spiel auf dem Cello glüht vor innerem Feuer und einen flexibleren, eigenständigeren und gleichzeitig uneitleren Kammermusik-Partner als Strauß kann man sich kaum wünschen."
(Walter Falk in der "Rheinpfalz" vom 04.10.2020)

Über ein Kammermusikkonzert mit Peter Gerschwitz (Violoncello) und Christian Strauß (Klavier):
"Bis auf den letzten Platz war der Wappensaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Herrstein besetzt, ... . Das kleine kulturelle Juwel der "Edelstein-Serenaden" erreicht ein immer breiteres Publikum. ... Beide Musiker zeigten sehr schnell starke Übereinstimmung im Verständnis und in der Interpretation. ... Die Cellosonate (Debussy) bot sich den Zuhörern wie ein kreisender Klangteppich dar - im perfekten Zusammenspiel von Klavier und Cello - hoch konzentriert in den überaus raschen Passagen im Finale und mit virtuoser Fingerfertigkeit beider Musiker ... ."
(Gudrun Gottschalk in der "Rhein-Zeitung" vom 07.02.2019)

Über ein Benefizkonzert im Stadttheater Idar-Oberstein für die Opfer der Flutkatastrophe 2018 in der Nahe-Region:
" ... Es ist zweifelsfrei der professionellen Reputation von Christian Strauß zu verdanken, der mit seiner integrierenden Persönlichkeit dieses hochkarätige Konzert möglich machen konnte. Trotz seiner vielseitigen internationalen Wirkungskreise als Konzertpianst hat er die Wurzeln in seiner Heimat nie verloren. ... Einen absoluten Höhepunkt lieferte unter anderem aber auch Keith Ikaia-Purdy ab, mit der weltberühmten Arie "Nessun dorma" aus der Oper "Turandot". ... Das Publikum gab für alle Musizierenden dieses Konzertabends anhaltenden stehenden Applaus. ...".
(Gudrun Gottschalk in der "Rhein-Zeitung" vom 04.10.2018)

"... Das Warten auf den zweiten Teil des Programms lohnt sich allein schon wegen des Solo-Auftritts des Konzert-Pianisten Christian Strauß. Seine farbenreiche Interpretation des Opus 22 von Frédéric Chopin changiert zwischen hektisch-chaotischem und federleicht-schwebendem Gestus. Mal gelingt sie gewaltig-dröhnend, mal silbern perlend, um dann wieder mit schneidend-kalter Reibung unterbrochen zu werden..."
(Hendrik Jung im Wiesbadener Kurier vom 05.02.2018)

"... So nicht zuletzt die bravouröse Sängerin des Abends. Marina Russmann sang mit reiner Ausdruckskraft die hier einschlägigen "Wesendonck-Lieder". ... "Edelstein-Serenaden"-Leiter Christian Strauß war verbindender Kontrapunkt. Sein hochsensibles Spiel als begleitender und konzertierender Pianist komplettierten denn auch wunderbar das Event."
(Nikolaus Furch im "Wochenspiegel-Kirn" im November 2016)

Über eine Aufführung von Rossinis "Petite Messe solennelle"
"... Aus der Tiefe steigen die Klänge auf, das Spiel von Christian Strauß trug Chor und Solisten ... . Hochdramatisch und spannungsreich deuteten Strauß und Kaiser das "Offertorium", ... ."
(Manuel Wenda in der "Mainzer Allgemeinen Zeitung" vom 30.09.2015)

"...Mit Kompositionen von Robert Schumann und Dimitri Schostakowitsch bereiteten die Sopranistin Marina Russmann und der Pianist Christian Strauß vor großem Publikum dem Liedgesang eine glanzvolle Sternstunde. ... In der zehnteiligen Klaviersuite aus "Romeo und Julia" von Prokofjew zeigte er (Christian Strauß) neben der Struktur auch die Atmosphäre und die Stimmung des Zyklus. Ihm gelang eine sehr lebendige Darstellung, indem er mit glasklarer Transparenz und Attacke und mit geradezu federnden Tanzschritten die Sprünge und Figuren des Balletttänzers auf der Steinway-Tastatur nachchoreographierte. ... Der Schlussapplaus für die Künstler war riesig."
(Karl Haxel in der "Rhein-Lahn-Zeitung" vom 17.07.2015)

"... Die Konzertbegeisterten verlassen sich auf das Qualitätsangebot, und die Erwartungen wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ein größeres Brillant-Feuerwerk hätte man sich nicht vorstellen können. Zwei junge Virtuosen, die sich zum Klavierduo Piamor zusammengeschlossen haben, schaffen es, dass die Mischung aus Piano und Amor zum besonderen Highlight wird. [...] Hölbling und Strauß finden zu einer seltenen Perfektion und Brillanz, sie sind dabei an Leichtigkeit und Beschwingtheit nicht zu überbieten. [...] Maurice Ravels "La Valse" liefert Musik feurigster Art. Claudia Hölbling und Christian Strauß rühren in den Tiefen der Emotionen, und wer historische Aufnahmen dieses Meisterwerkes kennt, zum Beispiel mit Martha Argerich, der wird feststellen: Die beiden im Rathaussaal machen es nicht schlechter. Sie loten die Möglichkeiten der gut temperierten Klaviere aus und entlocken den Instrumenten das Äußerste. Ebenso bei Sergej Rachmaninoffs "Suite tableaux": Die Bandbreite der Gefühle, vom fast wehmütigen Adagio sostenuto bis hin zum feierlichen Allegro maestoso, darf der Zuhörer mitfühlen, darf mitleiden und wieder durchatmen. Die beiden entpuppen dich hier als wahre Künstler, sind weit mehr als nur Noten spielende Virtuosen. [...] Es war einfach toll!"
(Pfaffenhofener Kurier vom 17. Oktober 2012)

"Die Ballade vom „Zauberlehrling“ ist das bekannteste Werk des französischen Komponisten Paul Dukas. […] „Piamor“, das Duo der Pianistin Claudia Hölbling und ihres Kollegen Christian Strauß, präsentierte das Werk mit hörbar reizvollem Comic-Touch. […] Beim Konzert des Künstlerduos im Nieder-Olmer Rathaus stand auch deshalb der Zauberlehrling in Kontrast zur dramatischen Stimmung und der sprunghaften Dynamik von Wagners Tannhäuser-Ouvertüre in der Bearbeitung von Max Reger für zwei Klaviere. Hölbling und Strauß, die seit drei Jahren gemeinsam musizieren, belegten in den schwierigen Passagen ein bestechendes Timing im präzisen Zusammenspiel sowie bei den ständigen Wechseln in der Melodieführung und dem verzierenden Umspielen der Linien. Franz Liszts „Concerto pathetique in e-Moll“ aus dem Jahr 1865 ist wohl die ehrgeizigste Arbeit des Komponisten für zwei Klaviere. In der Interpretation von Hölbling und Strauß konnten die Zuhörer im überfüllten Ratssaal das Wechselbad der Gefühle nachvollziehen, das Liszt mit seinem Werk hervorrufen wollte […] Das schmälert nicht die Faszination, die von der Technik des Spiels, der Präzision der Einsätze sowie der Intensität des musikalischen Vortrags ausging. Äußerst gefühlvoll und mit der Tendenz zum Getragenen spielten Hölbling und Strauß das „Prelude No 2“ von Gershwin. Hingebungsvoll, dunkel und drängend erklang die Einleitung zu Ravels „Valse“, mitreißend präsentierten sie die kulturellen Charakteristika, die Tschaikowski in den Tänzen der „Nussknacker-Suite“ verarbeitet hatte. […]"
(Allgemeine Zeitung Nieder-Olm vom 27. April 2012)

" ... Prädestiniert für dieses Zusammenspiel sind Zwillingspaare. [...] Beim Klavierduo spielen nicht wie üblich ein Solist und dessen Begleitung, sondern zwei Solisten. Ergänzen muss man dazu: zwei Solisten, deren Spiel sich perfekt ineinanderfügt und deren gemeinsames Können das harmonische Ganze ergibt. So ist es an diesem Abend. Die beiden Pianisten zeigen bei aller Unterschiedlichkeit ein bewundernswert exaktes, proportioniert abgestimmtes Zusammenspiel. [...] Der Beifall des Publikums veranlasst jedoch zu zwei Zugaben: das von Darius Milhaud 1936 für zwei Klaviere geschriebene "Scaramouche" und als zweites "en plus" beenden zart-jazzige Klänge von Gershwin den beeindruckenden Klavierabend. Ein Abend mit zwei großartigen Solisten, die spielen wie Zwillinge."
[…] Nach Lutoslawskis einfallsreichen Paganini-Variationen bedanken sich die Musiker beim saalfüllenden Auditorium für den tosenden Applaus mit Samba-Rhythmen der „Brazileira“ aus Milhauds Suite „Scaramouche“. Hölbling und Strauß bestechen durch synchrones, gemeinsam atmendes, dynamisch ausgewogenes Zusammenspiel, emotionales Engagement, Verve und Virtuosität. Sie verstehen es, größere Zusammenhänge zu gestalten, die Spannung bis zum Konzertende zu halten, so dass auch etliche Kinder im Publikum still und konzentriert lauschen und keine Langeweile aufkommt."
(Allgemeine Zeitung Alzey vom 03. April 2012)

"Klassische Klänge im Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK): Mit Claudia Hölbling und Christian Strauß gaben sich zwei hochkarätige Pianisten die Ehre. […] Vor rund 200 Zuschauern interpretierten Strauß und Hölbling an zwei Flügeln in einem rund zweistündigen Auftritt klassische Klaviermusik vom Feinsten: Mozart, Grieg, Rachmaninoff, Brahms und Lutoslawski standen auf dem Programm. Die Zuschauer waren begeistert und honorierten den Auftritt mit großem Beifall. ... "
(Allgemeine Zeitung Mainz vom 01. Dezember 2010)

" ... Dass die beiden Mainzer beim „Concour Grieg“ auch den Sonderpreis für die beste Interpretation dieser Rachmaninow-Suite erhielten, verwundert nicht. Denn hier sind nicht nur überaus flinke Finger und ein eminentes Klanggefühl am Werk, sondern man spürt auch deutlich den Unterschied zwischen virtuosem Beiwerk und musikalischer Kernaussage. […] Wie Hölbling und Strauß (bei Brahms´f-moll Sonate) unermüdlich und leidenschaftlich die Schattierungen entwickelten und unter einen großen, nicht abreißenden Spannungsbogen brachten, war fast atemberaubend. […] Den Abschluss machten Witold Lutoslawskis kurze, aber übersprudelnde Paganini-Variationen. Das Publikum applaudierte stehend."
(Mainzer Rhein-Zeitung vom 30. November 2010)

" ... Mit Claudia Hölbling und Christian Strauß verpflichteten sie zwei Pianisten, die bestens ausgebildet sind und sich in nationalen und internationalen Konzertsälen längst bewährt haben. An zwei Flügeln boten sie virtuose Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow, Johannes Brahms und Witold Lutoslawski. Durch das anspruchsvolle Programm konnten die beiden Pianisten exzellentes technisches Können und außerordentliche Musikalität beweisen. Die sympathischen Künstler begeisterten mit ihrem musikalischen Vortrag und erwiesen sich als eine erfreuliche Bereicherung der klassischen Freisinger Musikszene. ... "
(Freisinger Tagblatt vom 28. Juli 2010)

" ... Im kleinen, gut besetzten Konzertsaal erlebten die Zuhörer zwei Stunden lang technisch brillant interpretierte und höchst selten gespielte Originalwerke berühmter Meister. … . Claudia Hölbling und Christian Strauß bilden ein tolles Duo hinsichtlich virtuoser Technik und perfektem Zusammenspiel. Die beiden rasant vorgetragenen Ecksätze Mozarts – schneller geht´s wohl kaum – rahmten ein typisches Mozart-Andante ein. [...] Brahms f-moll Sonate verlangte den Ausführenden einiges an Kraft und Energie ab. Christian Strauß und Claudia Hölbling meisterten die Herausforderung in den vier höchst unterschiedlichen Sätzen mit Bravour. „Bravo“-Rufe nach den mitreißenden Paganini-Variationen von Witold Lutoslawski riefen die Künstler für zwei Zugaben auf die Bühne – darunter ein Arrangement von Beethovens „Elise“ und ein feuriger brasilianischer Tanz. ... "
(Nahe-Zeitung vom 07. Juli 2010)

Der große argentinische Pianist Bruno Leonardo Gelber schrieb im September 2009 über ihn:
"Je soussigné Bruno Gelber témoigne du grand talent de Monsieur Christian Strauss qui a été present à plusieurs masterclasses que j `ai donné et j `ai été en admiration par sa technique et sa musicalité et avis qui mérite toute l`aide de ceux qu`on rapport avec la musique."
"Ich als Unterzeichnender Bruno Gelber bezeuge das große Talent von Herrn Christian Strauß, der an mehreren Meisterkursen, die ich gegeben habe, teilgenommen hat. Ich konnte seine Technik und Musikalität bewundern und möchte bemerken, dass er jede Unterstützung von denen verdient, welche auf dem Gebiet der Musik Einfluß haben."

" ... nach seinem grandiosen Konzert im Rathaus-Saal wurde deutlich, dass dieser junge Mann seinen Weg in der Musikwelt gehen wird. … Schon bei den ersten machtvollen Tönen der „Wanderer-Fantasie“ von Franz Schubert offenbarte er seine Virtuosität, die zu einer bezaubernden orchestralen Klangfülle führte. … Zu diesem begnadeten Pianisten konnte das begeisterte Publikum „KiWi“-Vorstandsmitglied Frank Birklein nur beglückwünschen. …"
(Allgemeine Zeitung Mainz vom 09.05.2007)

"Jedes Mal, wenn ich Christian Strauß im Konzert gehört habe, hat mich sein persönlicher Stil sehr beeindruckt. Immer hatte ich die Gewissheit, dass er mit seinem Talent zur Elite der jungen Pianisten gehört.
Talent? Das ist zu wenig. Er begeistert und überrascht, weil es ihm mit seinen Interpretationen gelingt, die charakteristische Essenz der Stücke aufzuzeigen; er meistert die unterschiedlichsten stilistischen Herausforderungen der Stücke durch sein bezwingendes musikalisch-logisches Denken. Ganz unterschiedlich präsentiert er die musikalischen Welten in der Sonate op. 10 Nr. 3 von Beethoven, in der „Dante-Sonate“ oder in der h-moll Sonate von Liszt.
Vielfache Klangschattierungen und musikalische Stimmungen sind in seiner Interpretation der „Ondine“ von Ravel zu hören.
Sein Spiel ist von erlesener Qualität, gerade weil er sich mit seiner Fantasie, Empfindsamkeit und seinen Klangvorstellungen nicht immer dem allgemeingültigen musikalischen Geschmack der heutigen Zeit unterwirft.
Ich sehe seine Zukunft auf den großen Konzertpodien dieser Welt!"
(Janusz Ekiert, Warschau, Musikkritiker, Musikwissenschaftler und Fernsehmoderator, Februar 2007)

" … Es wurde schnell deutlich, dass Strauß sich in dem Wirbel von rasenden Oktavpassagen, Arpeggien, gewaltigen Akkordballungen, aber auch zarten, weit gespannten Melodiebögen pudelwohl fühlte: Alles geriet perfekt! … "
(Rhein-Zeitung vom 21.02.2007)

" … Ein hochtalentierter junger Konzertpianist aus Deutschland, Christian Strauß, gastierte mit einem Klavier-Recital in der deutschen Botschaft. … in seiner mitreißenden Interpretation des „Carnaval“ vereinigten sich eine grandiose, durch die russische Schule geprägte Technik und Anschlagskultur mit einem unendlichen Gestaltungswillen, Fantasie und einer hohen Klangsensibilität. … "
(Minsker Tageszeitung vom 22.07.2005)

"Besessen von der Musik. … Mit diesem Werk (Liszts h-moll Sonate) hat der Pianist sich auseinandergesetzt und die Fülle der Ideen, Motive und Hymnen zu einem überzeugenden Dokument zusammengefügt. Christian Strauß gab damit dank seiner immensen virtuosen Technik ein Portrait seiner selbst, das besessen von der Musik und ihren Ausdrucksmöglichkeiten zum eigenen Interpretationsstil gereift ist. … "
(Rhein-Zeitung vom 27.04.2005)

" … Der junge Saarbrücker, als Klavierspieler ein phänomenaler Techniker, blieb dem Ruf, der ihm vorauseilte, nichts schuldig. … Christian Strauß ist ein Pianist, der primär handelt. Sein Liszt drängt auf die große Bühne, er sucht die dramatische Spannung, den gezielten Konflikt."
(Schwäbische Zeitung vom 14.04.2005)

" ... Christian Strauß präsentierte sich als Liedbegleiter und zeigte, dass er auch dieses Genre meisterlich beherrscht. Mit zupackendem Temperament, mit gepflegter Anschlagskultur und mit markanter Dynamik führte er den Sänger (Thomas Jakobs) durch die „verschlungenen Pfade“ der „Dichterliebe“. … Das Konzert war eine Sternstunde der Musik mit zwei jungen Menschen, die sicherlich eine große Zukunft vor sich haben."
(Rhein-Zeitung vom 07.04.2005)

" ... Das Streben nach virtuoser Vervollkommnung ist bei ihm stets mit geistiger und emotionaler Durchdringung der zu interpretierenden Werke gepaart. … "
(Prof. Dr. Jürgen Blume, Dekan der Musikhochschule Mainz, über Christian Strauß, Februar 2002)

" … Im Flimmern, Rasen und Donnern seiner riskanten und rasanten Wiedergabe gelang es Strauß: Famose Virtuosität! Aber bei Strauß ist noch mehr drin: Eben der Kunst auf den Grund zu gehen. … "
(Kirner Zeitung vom 26.09.2001)